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Schwerpunkt

Der Schwerpunkt der Arbeit des Zentrums für Dynamik komplexer Systeme lag seit seiner Gründung bei der Formung interdisziplinärer Projekte, der Unterstützung bei zugehörigen Drittmitteleinwerbungen und der Sicherung der Projektausführung auf hohem Niveau. Dazu wurden insbesondere ein interdisziplinärer Diskurs, an dem sich Mitarbeiter und Nachwuchswissenschaftler der Universität Potsdam und etlicher außeruniversitärer Forschungsinstitute aktiv beteiligen, entwickelt und mehrere internationale Workshops, Konferenzen und Schulen (siehe Abschnitt gif) sowie eine Kolloquiumsreihe (siehe Anlage unter Abschnitt gif) durchgeführt.

Entsprechend der Zielstellung des vorangegangenen Evaluationsbericht ist das Zentrum um zwei neue Schwerpunkt erweitert worden: Nichtlineare geophysikalische Prozesse und Computational Neuroscience. Auf beiden Gebieten hat eine fruchtbare Arbeit stattgefunden. Dies belegen das DFG-Schwerpunktprogramm ,,Erdmagnetische Variationen: Raum-zeitliche Variationen, Prozesse und Wirkungen auf das System Erde``\ (Rädler, Rüdiger, Seehafer, Kurths, Schwarz), der DFG-Paket-Antrag ,,Modellierung und Analyse von Erdbebenschwärmen`` (Scherbaum, Hainzl), das Forschungsvorhaben im Rahmen des Emmy Noether-Stipendiums von Frau Dr. Witt ,, Modellbasierte Datenanalyse von Klimastellvertreterdaten (CLIMODES)`` und die DFG-Forschergruppe ,,Konfligierende Regeln`` (Saddy, Kurths).

Besondere Beachtung wurde der Entwicklung nationaler und internationaler Kooperationen geschenkt. Die Vielzahl der Gäste - darunter hoch angesehene Forscher ebenso wie Nachwuchswissenschaftler - ist nachhaltiger Ausweis der Attraktivität, die das Zentrum entfalten konnte.

Es fanden Doktorandenseminare sowie neu konzipierte interdisziplinäre Lehrveranstaltungen zur nichtlinearen Datenanalyse und Strukturbildung in komplexen Systemen statt (Physik, Mathematik, Geowissenschaften, Biologie, Ökologie).



Udo Schwarz
Tue Jul 8 15:39:26 MEST 2003