Verarbeitung spektraler Datensätze für geowissenschaftliche Anwendungen

H. Kaufmann
GeoForschungsZentrum, Potsdam

Die Entwicklung von Sensoren zur Erdbeobachtung zielt auf stetig steigende räumliche Auflösungen und eine immer detailiertere spektrale Erfassung unterschiedlichster Oberflächenphänomene. In der geowissenschaftlichen Fernerkundung führt dies weg von der bisherigen, vorwiegend beschreibenden Kartierung, hin zur diagnostischen Analyse und Quantifizierung von z.B. lithologischen Körpern und Vegetationsflächen. Als Folge der Instrumentenentwicklung haben sich auch die Methoden zur Datenverarbeitung stark gewandelt und neue Ansätze sind hinzugekommen. Der Vortrag umfaßt unterschiedliche Methoden der Bilddatenverarbeitung zur Detektion und Extraktion spektraler wie struktureller Oberflächenphänomene. Die anwendungsorientierte Bearbeitung wird auf der Basis multi- bis hyperspektraler Datensätze am Beispiel ausgewählter, aktueller Projekte vorgestellt und diskutiert.