Berliner Zeitung Dienstag, 09. April 2002

Forschung für Nachtschwärmer

Zweite Lange Nacht der Wissenschaften im Juni

fe.

Am 15. Juni öffnen mehr als siebzig wissenschaftliche Einrichtungen zu später Stunde ihre Türen. Zwischen 17 und ein Uhr lassen sich bei der zweiten "Langen Nacht der Wissenschaften" Forscher über die Schulter schauen - in Laboratorien, Operationssälen, Sternwarten und anderen wissenschaftlichen Arbeitsräumen. Neben zahlreichen Berliner Instituten präsentieren sich erstmals auch wissenschaftliche Einrichtungen aus Potsdam bei der "Langen Nacht".

Dort wird es an vier Instituten in erster Linie um den Schwerpunkt Geowissenschaften gehen. Besucher erfahren, wie Erdbeben entstehen und Vulkane ausbrechen oder wie die Erde aus dem All beobachtet wird. Auch ein Blick durchs Teleskop in den Sternenhimmel ist möglich. Weitere Zentren der Wissenschaftsnacht sind Adlershof, Buch, Charlottenburg, Dahlem und Mitte/Wedding. Zwischen den Instituten werden Shuttle-Busse verkehren. Die "Lange Nacht der Wissenschaften" fand erstmals im September 2001 statt. Mehr als 12 000 Menschen gingen auf einen nächtlichen Streifzug durch die Berliner Forschungslandschaft. Das Ticket für Wissenschafts- und Nachtschwärmer kostet in diesem Jahr zehn Euro, ermäßigt sechs Euro. Damit können alle Einrichtungen besucht sowie der Bus-Shuttle und andere öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden. Die Karten sind vom 27. Mai an im Vorverkauf erhältlich. (fe.)

Ständig aktualisierte Informationen im Netz:

www.Lange-Nacht-Der-Wissenschaften.de