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Allgemeines
- ACHTUNG! - auf Verlangen der Bergschaft sind Lager personell begrenzt (max. zehn permanente Teilnehmer, kurzfristige Überschreitung aber möglich)!
- Anmeldepflicht!
- 24. bis 31. Juli 2010
- Anfahrt/ Anmarsch über Oberläger (Lütschental)/ Männdlenen
- Materialtransport per Helikopter am 24. Juli 2010 (Sonnabend), gegen 10:30 Uhr (Flug ab BOHAG-Basis in Gsteigwiler); Rückflug am 31. Juli 2010
- Verpflegung wird organisiert
- Camp im Stall (sog. Fischerhütte)
- Koordination: Norbert Marwan
außerdem: Panorama mit BOHAG-Basis und Sägistalsee.
Forschungsprogramm 2010
- Bauländer C17
- Prüfen der Schneelage
- Engstelle im Mäander abklären sowie Neuland vermessen
- Material: Seile (150m), Aufhängungen, Bohrmaschine
- C26
- Steine im Schacht räumen, Vorstoß und vermessen
- Material: Seil (50m), Aufhängungen, Bandschlinge
- Alpvogtloch B8
- Vermessung der Teile hinter Schlammsuhle
- Vorstoßvermessung in Entschädigung
- Material: Aufhängungen, Strickleiter
- L1
- Vermessung/ Erkundung im Idioteneinsatz
- Material: 2 Spits, Spitsetzer, 2 Aufhängung, 15 m Seil
- Oberflächenvermessung/ Prospektion Sektoren C/ D/ E und aufwärts
- Einmessen bekannter, wichtiger Höhleneingänge auf der Schränni
- Mundlöcher mit Alu-Marken kennzeichnen
- Prospektion im Steilabfall zum Brienzer See (mit Infrarot?)
- Material: Plaketten/ Schlagsatz, Bohrmeißel, GPS, Funk
- St. Orestloch B3/B4
- Überarbeitung des Höhlenplans ab Junction bis Kaskade im Maßstab 1:200
- Ergänzung der Beschreibung und Dokumentation im o. g. Bereich
- falls nötig, Vermessung des 2. Mäanders von der Junction bis zum Knick im 2. Mäander (d. h. rauswärts)
- Neuvermessung, Beschreibung und Dokumentation ab Kaskaden
- Material: Stahlseilleiter, Seile 30+40, 10 Aufhängungen (+10 Reserve)
- dringender Forschungsbedarf besteht außerdem noch im Chessiloch M13 (Erkundung Horizontalabgang im großen Schacht), Sauerländer M1 (Erkundung der offenen Fortsetzungen)
Sägistalsee (1937 m asl)
- Age: > 9000 years
- Maximum Depth: 9.7 m
- Surface Area: 0.073 km2
- Catchement Area: 4.12 km2
- Surface Water Chemistry:
- Conductivity: 225 µS/cm at 20°C
- pH: 8.4
- Total Phosphorus Concentration: 22 µg/l
- Total Nitrogen Concentration: 0.39 mg/l
- Total Calcium Concentration: 52 mg/l
- Dissolved Organic Carbon: 0.9 mg C/l
Quelle: Palaeolimnology Research Group at the Geobotanical Institute in Bern (z. Z. out of service)
Die Alp im Sägistal gehört zur Genossenschaftsalp der Bergschaft "Inner-Iselten" (Alp-Kataster-Nr. 578-8). Die urprünglich einheitliche Alp "Iselten" gehörte zu den Klostergütern von Interlaken und wurde 1792 in "Inner-Iselten" und "Äusser-Iselten" geteilt. 1868 verkaufte der Staat Bern die Alp "Inner-Iselten" an 21 Herren (Hoteliers usw.) von Interlaken und Umgebung, daher heute auch "Herren-Iselten" genannt. Bis 1972 wurde die gesamte Alp, also auch das Sägistal, mit allem Vieh gleichzeitig beweidet. Ab 1973 wird das Sägistal nur noch für Rinder und Kälber genutzt.
Quelle: www.alporama.ch
Sonstiges
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Stand: 17.02.2010 08:28:56

