Schweizerisches Medizin-Forum, 7, 345–350 (2007)

Die solitäre Knochenzyste (SKZ)

A. Kaelin, M. Dutoit, G. Jundt, K. Siebenrock, A. von Hochstetter, F. Hefti

Bei der solitären Knochenzyste (SKZ) handelt es sich um eine benigne lytische Knochenläsion mit flüssigem Inhalt. Sie ist bei Kindern die dritthäufigste tumoröse Knochenläsion nach dem nicht ossifizierenden Knochenfibrom und den Osteochondromen. Die Ätiologie der SKZ ist unbekannt. Der Verlauf ist besonders im Alter zwischen 5 und 15 Jahren progressiv. Die solitäre Höhle entwickelt sich zentral und zentrifugal in den proximalen Metaphysen des Humerus oder des Femurs. Das Hauptrisiko ist jenes der Fraktur bei inadäquatem Trauma resp. belastungsabhängige Schmerzen im Bereiche des Hüftgelenks. Die Heilung nach einer Fraktur verläuft ungestört. Das Risiko von rezidivierenden Frakturen besteht v.a. während der Jahre, in denen die Zyste sehr gross ist. Die Behandlung mit offener Curettage und Spongiosaplastik wurde verlassen. Die Resultate der perkutanen Behandlungsformen sind jedoch schlecht reproduzierbar. Die Verwendung von elastisch-stabilen Marknägeln ("Prévot-Nägeln") ist die Behandlung der Wahl am proximalen Femur sowie bei wiederholten Frakturen am proximalen Humerus.

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