Deutsches Ärzteblatt, 95(34–35), A-2021–A-2026 (1998) http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=12751

Der Morbus Paget des Knochens: Epidemiologie, Diagnostik und Vorschläge für die Therapie

A. Grauer, K. Abendroth, M. Heller, H.-P. Kruse, H. W. Minne, J. D. Ringe, D. Sabo, A. Schulz, J. Semler

Der Morbus Paget des Knochens führt in den betroffenen Skelettarealen zur Auftreibung und oft grotesken Verformung der betroffenen Knochen. Viele Fälle sind jedoch klinisch nicht so eindrucksvoll und werden erst spät entdeckt. Die Ursache dieser lokalisierten Osteopathie ist noch immer nicht völlig geklärt; genetische Faktoren und eine Virusbeteiligung werden diskutiert. In der Therapie sind in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte gemacht worden. Bisphosphonate können die überstürzte Knochenumbauaktivität normalisieren, die betroffenen Areale stabilisieren und die Beschwerden lindern. Deshalb sollte die Therapie der Erkrankung heute früher erfolgen, um die Entwicklung schwerer Sekundärveränderungen zu verhindern. Der Beitrag präsentiert aktuelle Erkenntnisse zur Ätiologie und Epidemiologie und empfiehlt Standards für Diagnostik und Therapie.

Paget's disease of bone can lead to dramatic skeletal changes with enlargement and bowing of the affected bones. Many cases, however, are clinically less impressive, and in those the diagnosis may be missed for years. The etiology of this localized bone disease has not yet been determined. Genetic factors and viral infections may be involved. Recently, the treatment options for Pagetu2019s disease have been greatly improved due to the development of potent bisphosphonates. These agents inhibit osteoclastic bone resorption and allow the suppression of the excessive bone turnover in Paget's disease. This leads to a stabilization of affected bones and to symptomatic improvements. Treatment should be initiated early after diagnosis to limit the extent of damage. The article presents recent perspectives on etiology and epidemiology and provides recommendations for diagnosis and treatment of the disease.

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