Streckenstillegungen

Diese Seite gibt einen Überblick über die Eisenbahnstrecken, auf denen der Personenverkehr zum Sommerfahrplan 1996 eingestellt wurde. Eine neue Seite mit den aktuellen Plänen zum kleinen Fahrplanwechsel 96/97 im September steht hier.

Neuigkeiten

11.9

In den letzten Monaten haben sich folgende Änderungen gegenüber dem untenstehenden Text ergeben:

Berlin

Die Parkeisenbahn (KBS 12299; siehe Meldung vom 14.5) hat eine Gnadenfrist bis Ende Oktober erhalten.

Brandenburg

Der Bahnhof Sarnow (KBS 206.73) wurde nicht geschlossen.

Der Werksverkehr auf der Strecke zum Kraftwerk Rheinsberg findet weiterhin statt und soll zum kleinen Fahrplanwechsel eingestellt werden.

Sachsen

Die Übernahme der KBS 538 und 539 durch die Regentalbahn ist nicht erfolgt. Keine wesentlichen Änderungen zum alten Fahrplan.

19.5:

letzter Zug auf der KBS 206.64 Fürstenberg - Hohenlychen-(Templin)
Für den am 15.6. beginnenden Draisinenspielzeugbetrieb sind Bauarbeiten erforderlich.

14.5:

Berliner Parkeisenbahn (KBS 12299) gefährdet
Der Berliner Senat hat die Zuschüsse für die Berliner Parkeisenbahn (600 mm) drastisch reduziert. Dadurch ist der Fahrbetrieb ab Juli in ernster Gefahr, meldet die Berliner Zeitung.

11.5:

Neues Kursbuch erschienen
An untenstehender Liste ändert sich nichts, auch für die Orlabahn (KBS 559) wird ein Zugfahrplan veröffentlicht.

Innerhalb der Fahrplanperiode 95/96

KBS 812  Haßfurt - Hofheim 
KBS A3   Warnemünde - Gedser (September 95)
KBS 524 Aue -Blauenthal (Seit September SEV)
KBS 268  Stendal - Niedergörne (1.1.1996)
KBS 302  Salzwedel - Dähre (1.1.1996) 
KBS 758  Amstetten - Gerstetten 
           (war das  schon zum 1.März oder noch nicht?)

Gleichfalls wurde zum Jahreswechsel der Schienenersatzverkehr (Schienenverkehr gab es schon nicht mehr) auf den Strecken Oschersleben - Gunsleben (318), Schönhausen -Sandau (264), Kalbe - Beetzendorf (306) und Dähre - Diesdorf (302) in Sachsen-Anhalt eingestellt. Wegen eines defekten Viaduktes ist der Zugverkehr auf der Strecke 597 Berga = Kelbra - Stolberg z.Z durch Busse ersetzt, er soll (wahrscheinlich?) 1997 wieder aufgenommen werden.

Geplante Stilllegungen zum Fahrplanwechsel 96/97

Hier ist leider einiges zu erwarten, deshalb diese Übersicht der Todeskandidaten. Zur Ergänzung der Reiseplanung können vielleicht die "Bier am Bahnhof"-Seiten von Jan-Martin Hertzsch und mir u.U. ganz sinnvoll sein. Alle Angaben aber wie üblich ohne Gewähr; Hinweise bitte an mich.

Kai (letzte Modifikation 20.5.1996)

Mecklenburg-Vorpommern

KBS 156 (Wismar) - Sternberg - Karow

38 km
in Betrieb seit 1887

Schöne Strecke durch die Mecklenburger Seenplatte. Sehenswert sind die Windmühle in Dabel gleich an der Bahn und der Bahnhof Karow, ein Nebenbahnknoten, in dem sich früher zwei- oder dreimal täglich die Züge aus allen 5 Richtungen trafen. Heute passiert das nur noch morgens gegen 8 Uhr.

Der Abschnitt Borkow - Karow wird nur noch von tgl. 2 Zugpaaren bedient (219, und DR-Abteilwagen oder Bmh ("lange Halberstädter"). Zwischen Sternberg und Borkow ist etwas mehr los.

KBS 176 Teterow - Gnoien

27 km
in Betrieb seit 1884

Stichbahn durch relativ flaches und waldloses Land. In Poggelow und Groß Lunow gibt es noch besetzte Schrankenposten und interessante Emfangsgebäude. Das des Bahnhofes Gnoien stammt wohl aus den 20er oder 30er Jahren. Zwischen Thürkow und Groß Wüstenfelde ist eine 5km lange Langsamfahrstelle (10km/h) wegen des Unterbaus, d.h. die Fahrt auf diesem kurzen Abschnitt dauert eine halbe Stunde!

6 Zugpaare Mo-Sa, 5 So, 202 mit Abteilwagen.

KBS 177 Malchin - Dargun

25 km
in Betrieb seit 1907

Auch eine Stichbahn, das erste Stück führt durch den schönsten Teil der Mecklenburger Schweiz am Kummerower See entlang. Unweit des Darguner Bahnhofes ist eine interesante Schloßruine (nach Kriegsende ausgebrannt) und einen noch sehr gepflegten Bf. mit geöffneter FKA.

4 Zugpaare Mo-Sa, 3 So, 202 mit Abteilwagen.

KBS 178 Malchin -Waren

28 km
in Betrieb seit 1876

Die erste Verbindung von Waren mit der Außenwelt, die Lloydbahn Neustelitz-Rostock kam erst Jahre später. Landschaftlich reizvolle, wenn auch nicht auffälige Gegend. Levenstorf hat ein interessantes EG. Das von Schwinkendorf ist zerstört, die Kirche dieses Dorfes ist aber sehr interessant. Der Bahnhof von Gielow ist noch besetzt.

Auch gerade mal drei Zugpaare, 202, DR-Abteilwagen.

Außerdem kein Personenverkehr mehr:

KBS 180 Lalendorf Ost - Plaaz

in Betrieb seit 1965

Im Zusammenhang mit dem Rostocker Hafen entstand in den 60er Jahren diese Direktverbindung nach Rostock (bis Kriegsende gab es in dieser Gegend jedoch auf einer völig anderen Trasse eine Nebenbahn). Zu DDR-Zeiten fuhr etwa die Häfte der Züge Berlin-Rostock hier entlang, der Rest machte einen Umweg, um Güstrow anzubinden. Die vertakteten Interregios fahren jetzt alle über Güstrow, jedoch gab es Ausnahmen, so bis vor 2 Jahren der Neptun Kopenhagen-Prag. In dieser Fahrplanperiode nimmt der letzte abendliche Interregio von Berlin (nur Mo-Do und So) diesen Weg, im neuen Fahrplan wird auch er über Güstrow fahren.

Bahnhofsschließungen

150: Menzendorf
152: Zieslübe
153: Schwerin-Friedrichsthal
156: Neumühler Forst
160: Warnow
165: Altheide, Langenhanshagen, Starkow
172: Rom, Zarchlin
174: Marienhof, Silbermühle
175: Devwinkel, Hohen Mistorf, Grischow, Kastorf, Blankenhof, Rühlow, Groß Daberkow
180: Sophienhof
185: Düvier, Toitz-Rustow, Zachariae, Gütz, Neddemin
205: Düsterförde

Brandenburg

KBS 206.31 (Zossen) - Sperenberg - Jüterbog

31 km
in Betrieb seit 1897

Erbaut für militärische Zwecke. Man sieht auch noch etliche Kasernenanlagen an der Strecke, zuletzt meist von der Sowjetarmee genutzt. Die Strecke führt meist duech Wäder. Zwischen Jänickendorf und Jüterbog ist die Landschaft recht interessant. Nordöstlich von Jänickendorf gibt es noch Reste der bis in die 60er betriebenenen Schmalspurbahn Luckenwalde-Dahme. Interessant ist die Einfürung in den Bahnhof Jüterbog: Das Gleis für die Zossener Züge zweigt vor dem Empfangsgebäde nach links ab, als sollte ein Keilbahnhof entstehen. Hinter dem Bahnsteig kommt sogar noch ein Ausfahrsignal, es geht aber nirgendwo anders hin als auf den Bahnhofsvorplatz.

Derzeit: Zweistundentakt, Züge bis Berlin-Schönefeld durchgebunden (202, ein 2.Klasse-Wagen - manchmal Abteilwagen, manchmal By, ein Reichsbahn- Voll- oder Halbpackwagen).

KBS 206.40 (Frankfurt) - Grunow - Peitz - (Cottbus)

34 km
in Betrieb seit 1876

Einstmals Hauptstrecke (kürzeste Verbindung Frankfurt - Cottbus), jedoch mit nur geringer Bedeutung für den Fernreiseverkehr. Bis vor gut einem Jahr fuhren Bummelzüge Frankfurt - Cottbus im Zweistundentakt. Mit dem letzten Fahrplanwechsel wurden dann die Durchgangsreisende in die langsameren und teureren RE-Züge über Eisenhüttenstadt und Guben geschickt, und das Angebot auf dem Mittelabschnitt Grunow-Peitz arg zusammengestrichen. Dann stieg unterwegs keiner mehr ein, und man kann die Strecke schon nach einem Jahr dichtmachen. Hübsche Strecke durch märkische Heide und Sand, fast auf der gesamten Länge noch von Telegrafenmasten gesämt. Einige interessante Bahnhofsgebäude (Jamlitz), zwischen Jamlitz und Peitz geht es kilometerlang über einen (ehemaligen?) Truppenübungsplatz.

z.Z: Mo-Fr noch vier Zugpaare.

KBS 206.42 Lübben - Luckau

16 km

Das vorletzte Stück der Niederlausitzer Eisenbahn. Die meisten Teile erwischte es schon im letzten Jahr, nur Herzberg-Falkenberg hat noch eine Gnadenfrist erhalten. Flache Gegend, nur die Stadt Luckau ist ganz interessant, große alte Kirche und mehrere Fachwerkhäuser.

Zweistundentakt, 202 mit Abteilwagen oder Ferkeltaxen

KBS 206.62 Frankfurt (Oder) - Küstrin=Kietz - (Kostrzyn)

30 km
in Betrieb seit 1857 (Booßen - Lebus erst nach dem Krieg)

Das ist die erste Ostbahnstrecke, von Berlin nach Küstrin direkt ging es erst zwei Jahre später. Nach dem Krieg wurde sie im Frankfurter Bereich abgebaut. Jetzt zweigt die Strecke hinter Booßen von der Strecke Frankfurt-Eberswalde ab und erreicht bei Lebus wieder die alte Trasse. Es ist gut zu erkennen, daß die Strecke mal zweigleisig war. Hübsche Gegend, im Südteil ziemlich hügelig, dannach hinab ins Odertal mit interessanten Blicken.

Podelzig ist nach besetzt, anscheinend ist noch einiger Güterverkehr. Reitwein ist sehr verkommen. Die interessantesten Bahnhöfe sind Küstrin=Kietz und Kostrzyn, die auch weiterhin von Berlin aus bedient werden. Ersterer ist einer der wenigen Keilbahnhöfe in dieser Gegend, allerdings mit Verbindungsgleis zwischen dem südlichen (Frankfurter) und dem nördlichen (Berliner) Teil, Kostrzyn ist ein ziemlich verwinkelter Turmbahnhof. Noch auf deutscher Seite liegt im ehemaligen Kasernengelände auf der Oderinsel der ehemalige Bahnhof Küstrin-Altstadt, von der Oderbrücke sieht man gut die Reste der Festungsanlagen.

Zweistundentakt mit Ferkeltaxen oder 628ern

KBS 206.64 Fürstenberg - Templin

30 km in Betrieb seit 1899

Schöne Strecke durch Wälder und an Seen vorbei. In Templin (sehr großer Bahnhof) kommen 4 Nebenbahnen zusammen.

Mo-Fr Zweistundentakt mit Ferkeltaxen. Sa-So Zweistundentakt zwischen Fürstenberg und Hohenlychen (ab 5.4. Stundentakt(!), aber ebenfalls mit schlechten Anschlüssen).

Außerdem kein Personenverkehr mehr:

KBS 203 (Abschnitt Potsdam=Pirschheide - Ludwigsfelde)

KBS 206.22 (Abschnitt Flughafen Schönefeld - Königs Wusterhausen)

Zur Umgehung Westberlins entstand in den 50er Jahren der Berliner Außenring. Die "Sputnik"-Züge fuhren seitdem von Potsdam Hbf (heute Pirschheide) dort nach Berlin. Ihre Bedeutung nahm 1992 mit der Wiederinbetriebnahme der S-Bahn nach Potsdam ab. Wegen Bauarbeiten wurde dann jeder zweite dieser Züge nach Ludwigsfelde gelenkt; dieses Angebot wurde auch in den folgenden Jahren erst durch die Verlängerung der Oranienburger Züge, dann durch Pendelzüge aufrechterhalten. Bei Genshagener Heide geht es durch eine interessante Verbindungskurve vom Außenring auf die Anhalter Bahn. Dieses Stück (ca 2km) ist der einzige Streckenabschnitt, der in Zukunft nicht mehr im Personenverkehr befahren wird.

Heute fährt jeder zweite Sputnikzug von Schönefeld weiter nach Königs Wusterhausen (KW). (Diese Relation wurde zu DDR-Zeiten nur von einem einzigen Interzonenzugpaar befahren.) In Zukunft fahren alle "Sputnik"- Züge nach Berlin-Karlshorst bzw. enden in Schönefeld. Der planmäßge Personenverkehr endet nur auf einer kurzen Verbindungskurve am Grünauer Kreuz.

Ein Grund für die Einstellung des Verkehrs nach KW mag der Regionalexpress RE4 sein: Bislang fährt dieser fast leer zwischen Cottbus und Potsdam Pirschheide. Dagegen ist die noch bestehende Umsteigeverbindung RB22/ RE2 über KW genauso schnell, und wegen der deutlich kürzeren Streckenlänge erheblich billiger. Dem soll nun anscheinend ein Riegel vorgeschoben werden. Der RE4 wird dagegen bis Potsdam Stadt verlängert, mit umständlichem, und zeitraubendem Kopfmachen in Golm oder Werder, wodurch ein zusätzlicher Umlauf benötigt wird. Aber so sind eben die politischen Vorgaben...

Derzeit: Potsdam-Ludwigsfelde Mo-Fr Zweistundentakt; 143, By oder Abteilwagen, Dgs-Packwagen
Potsdam-KW Zweistundentakt; 143, zwei Doppelstockwagen (alter Steuer- und modernisierter Zwischenwagen).

KBS 206.50 Rathenow-Rathenow Nord- (Neustadt Dosse)

3 km

Dieser Abschnitt wird - mehrfach verschoben - nun wegen der Bauarbeiten zur Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin-Hannover seit 3.1.1996 im SEV betrieben. Interessannt ist der Bf. Rathenow - eine große freie Fläche liegt noch zwischen der Hauptbahn und dem Bahnhof der Brandenburgischen Städte Bahn. Letztere überquert die Hauptstrecke östlich des Bahnhofes auf einer Brücke. Die Zukunft der gesamten Strecke ist noch nicht so sicher.

Zweistundentakt mit Ferkeltaxen

Rheinsberg-Werkbahnhof Kernkraftwerk

Mitten im Wald, am wunderschönen Stechlinsee wurde in den 50er Jahren das erste Kernkraftwerk der DDR gebaut. Seit einigen Jahren stillgelegt, und es laufen derzeit die Demontagearbeiten. Der Pendlerverkehr wird mit zwei (nicht öffentlichen, aber die Schaffner lassen manchmal mit sich reden) Zugpaaren durchgeführt. Die Strecke zweigt etwa 1km südlich des Bahnhofes Rheinsberg von der Strecke nach Herzberg ab, und führt dann in nordöstlicher Richtung fast ausschlie&szlich durch den Wald. Im Vergleich zu dem, was die Umgebung sonst bietet, eher langweilig. Mitten im Wald gibt es noch Rester der Station Beerenbusch, wohin einst Transporte in ein Kinderferienlager gingen. Der Werkbahnhof am gut gesicherten KKW ist recht interessant.

Zwei Zugpaare, 202 und BY-Wagen, ab Rheinsberg 6.** und 14.**, ab Werkbahnhof nach einer sehr langen Umsetzzeit eine gute Stunde später.

Bahnhofsschließungen

203: Schönermark, Wahrenbrück, Zeischa, Haida, Lauchhammer Süd
206.12 Schönwalde, Falkenhagen, Klein Mutz, Vogelsang
206.25 Leuenberg
206.50 Hohenofen
206.51 Döberitz Nord
206.54 Schönberg
206.56 Linde, Darsikow
206.73 Sarnow 216 Beyern

Sachsen

Zum Fahrplanwechsel gibt es abgesehen von der Einstellung des SEV auf der 538 Altenburg-Narsdorf keine Streckenstillegungen. Der jetzige Zustand wird bis 1998 garantiert. Das Angebot wird geprüft, bei einigen Strecken (siehe unten) wird ein Weiterbetrieb nicht empfohlen werden, bei anderen ist es noch offen.

Vielen Dank an Sven Jagdhuhn für die Informationen

Zum Fahrplanwechsel wird der Bahnhof Lützschena (Strecke Halle-Leipzig) geschlossen. Auch ein Kuriosum: die Station dient vor allem dem Berufsverkehr zur Sternburg- Brauerei, Züge halten dort nur zu den Schichtwechselzeiten.

Weitere Bahnhofsschließungen stehen auf den Strecken 538 und 539 an. Im Zuge der Übernahme durch die Regentalbahn sollen Fahrzeitverkürzungen vor allem durch die Schließung etlicher, z.T. gro&szler; Bahnhöfe erreicht werden. Im einzelnen sind betroffen:
Thoßfell, Eich, Auerbach ob.Bf., Grünbach, Muldenberg, Zwotental, Zwota-Zechenbach, Stenn, Ebersbrunn, Irfersgrün, Rodewisch, Ellefeld

Thüringen

KBS 542 (Abschnitt Weida - Wünschendorf)

5 km
in Betrieb seit 1876

Von Gera aus führen mehrere Strecken nach Süden. Die Linien nach Weida (-Mehltheuer/Saalfeld) und Wünschendorf (-Plauen) liegen stellenweise nur wenige Meter auseinander. Die Verbindung Weida-Wünschendorf ist einige km lang, ganz hübscher Verlauf über das Elstertal. Bei Wünschendorf muß die Geraer Strecke überquert werden, diese Brücke ist ziemlich marode.

Mo-Fr 4,5, Sa/So 3,5 Zugpaare; 202 mit Reichsbahnabteilwagen

KBS 546 (Abschnitt Zeulenroda ob Bf - Zeulenroda unt. Bf)

4 km

Verbindet in einem großen Bogen die Stadt Zeulenroda mit dem im Tal gelegenen unteren Bahnhof an der Strecke Gera-Mehltheuer. Unweit des unteren Bahnhofes geht es über ein Viadukt. In den 70er und 80er Jahren war der Personenverkehr schon einmal zeitweise eingestellt, damals vermutlich wegen des zu starken Güterverkehrs. Heute wird wohl gerade noch ein Anschluß bedient.

6..7 Zugpaare; 204 mit einem Bdghws Halbgepäckwagen (!)

KBS 548 (Schleiz)- Schleiz West - Saalburg

15 km
in Betrieb seit 1930

Zum Bau der Hohenwarthetalsperre wurde eine elektrifizierte Eisenbahnstrecke gebaut. Leider verlor sie den elektrischen Betrieb in den 70er Jahren. Ein recht kurioser Verlauf: Sie zweigt vor dem Kopfbahnhof Schleiz ab, hat dann in Bahnhofshöhe einen Haltepunkt, erreicht dann den Hp. Schleiz West. Dort sollen in Zukunft die 628er aus Richtung Plauen enden. Weiter geht es, vorbei an der berühmten Bergkirche zur Talsperre. In Gräfenwarth gab es früher mal einen Abzweig zur Staumauer. Die Strecke könnte touristisch sehr interessant sein, leider wirkt sie recht heruntergekommen, und das schlechte Zugangebot schreckt ebenfalls ab.

Mo-Fr 4, Sa 3, So 2 Zugpaare; 201 mit einem Bmh

Außerdem:

soll der Busverkehr auf der KBS 538 Altenburg - Narsdorf enden. Auf der KBS 558 (Orlamünde - Pößneck) soll evtl. Schienenersatzverkehr eingeführt werden.

Bahnhofsschließungen

KBS 565: Gera-Thieschitz
KBS 566: Thomasmühle, Zollbrück
KBS 577: Hartschwinden