Warnung! Alle Angaben sind
Im Bahnhof
Mo-Fr 9.30-18, Sa 10-16, So zu
Rostocker 0.3 2.50, 0.5 4.50
Einfache Gaststätte mit für den Wochendreisenden wenig attraktiven Öffnungszeiten, aber ganz nett. Statt Pommes gibt es meistens hausgemachten Kartoffelsalat. Man beachte die nichtlineare Bierpreisgestaltung.
Ansonsten beherbergt der Bahnhof seit kurzem ein kleines Eisenbahnmuseum und ein ab 16 Uhr geöffnetes Billardbistro. Und in der Bahnhofsklause auf der anderen Seite des Platzes gibt es Bier auch aus Litergläsern.
Strecken 150, 151, 155, 160
vorm Bahnhof, gleich links
Mo-Sa 10-21, So 9-16
Schweriner
Im Jahre 1993 trafen sich an einem Sonntag drei Leute in der einzigen offenen Kneipe weit und breit, dem Billard-Cafe im Bahnhof. Wie wir wissen, endete die Sache ziemlich tragisch, es gab zwei Tote. Das Billard-Cafe ist mittlerweile genauso dicht, wie der Zeitungskiosk, von wo aus das geschehen beobachtet wurde. Zeitungen gibt's nun beim Bäcker, und das Waldeck hat nun auch am Wochenende auf. Das ist gut so, und wäre es damals auch schon so gewesen, wäre die Geschichte vielleicht ganz anders gelaufen, denn es ist recht angenehm da drin. Der halbe Liter kostet 3.50, und man kann so drinnen recht gut 90 Minuten Verspätung wieder vergessen.
11/94
PS: Mittlerweile gibt's wieder einen Kiosk auf dem Bahnsteig (zwar Imbiß statt Zeitungen) und auch das Billardcafe hat wieder auf.
4/95
gegenüber
Flens, Lübzer u.a.
ab 11 Uhr
Der Bahnhof liegt gleich an der Bundesstr., und so wird die Gaststätte auch viel von durchreisenden Autofahrern frequentiert. Es gibt dort gutes Essen bei freundlicher Bedienung. Mitunter sparen Autofahrer sogar bares Geld, wenn sie dort essen gehen, denn an dieser Stelle gibt es oft Geschwindigkeitskontrollen. Die Bahn freilich läuft kaum Gefahr, dort beim zu schnellen Fahren erwischt zu werden.
10/96
So Ruhetag
Prignitzer (0.3l 2.30), Krombacher
Der recht große Bahnhof hat schon bessere Tage gesehen. Die Gaststätte ist recht gepflegt, die Bedienung nett, und das Essen ordentlich. Das könnte schon Lob genug sein, aber das wichtigste fehlt noch: Die Preise. So etwas gibt es heute kaum noch, das teuerste Essen ist ein Zigeunersteak mit Bratkartoffeln für 7,80DM, Sülze (auch mit Bratkartoffeln) kostet 4,80DM.6/96 <
Strecken 100, 104
im Bf.
Mo-Fr 7-18, So 10-18, Sa zu
Dortmunder Union
Wer Bahnhofskneipen mag, mag sich drin wohlfühlen, wer nicht, nicht. Aber es ist billig, und Zeitungen und Videos gibt's auch. Allerdings, wer dort zu viel Bier getrunken hat, sollte lieber hinterher nicht in den Bahnhofstunnel pinkeln, es könnte dann dadrin angenehmer riechen als vorher. Der Bahnhof weckt allerdings das Fernweh, am Wasserturm steht immer noch "Berlin ruft die Jugend".
Mittlerweile ist der Bahnhof aufwendig renoviert worden, so daß das mit dem Tunnel wohl nicht mehr so stimmt. Ob es die Gaststätte noch gibt, weiß ich nicht.
gegenüber
tgl. 10-22Hasseröder 0.5 3DM
Irgendwie ist es schon seltsam: Da kann man sich in Berlin in den Zug setzen, zweieinhalb Stunden fahren (im Zweistundentakt, ohne umzusteigen) und in einem kleinen Dorf namens Klein Bünzow aussteigen, wo es vermutlich so aussieht, wie man sich ein Dorf dieses Namens vorstellt. Der Bahnhof, obwohl an einer Hauptstrecke gelegen, weckt Erinnerungen an die gute alte Zeit, und wie es sich gehört, ist die Gaststätte gleich gegenüber. Sie paßt hervorragend in diese ländliche Idylle: gutes Essen, nette Bedienung und sehr preiswert.
7/96
im Ort am Rande des Neubaugebiets, 300m vom Bf.
verschieden, Sa/So ab 14 Uhr (aber man macht schon früher auf, wenn wer was will)
Lübzer
Wie gesagt eine Eisdiele, das Essen dementsprechend, also nicht unbedingt was für Gourmets, aber erträglich. Und wer damit nicht zufrieden sein sollte, kann sich immer noch an der sehr freundlichen Bedienung und der familiären Atmosphäre freuen.
9/94
500 m, durch den Ort, über die Schranken in Richtung Kl. Jasmunder Bodden
Rostocker
Halber Liter 5 Mark, und wer was essen will, sollte etwas ohne Kartoffeln nehmen, die machen alles nur teurer und schmecken nicht. Der Fisch ist aber lecker, und man sitzt schön draußen, vorausgesetzt, es ist warm genug.
9/94
Mo-Fr 8-14, 18-..., Sa 10-14, 18-..., So zu
Berliner Kindl
Ganz lustige Kneipe, auch mit etlichen Eisenbahnsouveniers, Man spricht auch Platt, was schon der Name des Etablissements vermuten läßt. Etwas eigenartig ist daher, daß das Bier nicht aus Mecklenburg kommt, aber das hat man vom Vorbesitzer so übernommen.
6/96, 3/98
ab 17 Uhr, Sa/So ab 11 Uhr
Guinness, Kilkenny (0.4, 5DM), Ratsherren (0.4, 3.50DM)
Nun gibt es auch im kleinen Schwaan einen Irish Pub, und er kann sich durchaus sehen (und besuchen) lassen. Ganz lustig eingerichtet. Zum Essen gibt es nur kleine Sachen, Soljanka und so, aber das Bier läuft, und es läßt sich dabei schön an ferne Länder denken.
4/96
aus dem Bahnhof, dann rechts durch den Tunnel unter den Gleisen und halblinks halten (300m)
ab 16.30
Berliner, Schultheiss (0.3 2.50), Jever (0.3 3DM)
Netter "Bierpub". Originell eingerichtet, langer Tresen, und ein Baum mitten in der Kneipe. Einfache Snacks, wenn man Hunger hat.
Knotenpunkt der Strecken 165, 185, 190, 195,
tgl. ab 10
Lübzer u.a.
Erlebnis-und Animierkneipe. Laut rumliegender Werbespeisekarte findet man den Zungenkuß u.a. in Dortmund, Berlin und Zwickau(Sachsen). Und nun auch in Stralsund, wo er - und das ist nicht unbedingt schlecht - sich genau gegenüber des Bahnhofes befindet.
Strecken 175,ex 291
im Bahnhof
Mo-Do,Sa 11-20, So 11-15, Fr zu
Nordbräu
Richtig gemütlich, billig, gut und nett. Warum sie aber gerade Freitags und Sonntags abend zu hat, wenn noch am meisten Leute Zug fahren, ist mir unklar.
1/94
Strecke 205
>From mai@nz.dlr.de Mon Oct 16 08:28:17 1995
"Bier am Bahnhof"
'Bahnhofsgaststaette Strelitz-Alt' im Bahnhofsgebaeude des Bahnhofs
Strelitz-Alt
(Strecke Oranienburg-Fuerstenberg/Havel-Neustrelitz bei Kilometer 96)
Oeffnungszeiten
Mo - Fr 11.00-14.00
16.30-23.00
Sa 11.00-14.00
16.30-20.00
So 10.00-12.30
Ausschank : Schultheiss
Imbiss, Mikrowelle
Bedienung : Ein Ehepaar mit einem erwachsenen Sohn
Waechter : Scharfer Schaeferhund
Zugfolge : ca. 2h fuer beide Richtungen
Gaeste : Kartenspieler
Bemerkung : Fahrradaufbewahrung in der Gaststaette oder
im Hundezwinger moeglich
Wolfgang Mai
im Bahnhof
Dortmunder Union, 0.3 2.60
Di-Sa 9-22, So 9-14
Der Bahnhof sieht ziemlich trostlos aus, und auch die Gaststätte scheint auf dem ersten Blick nur ein schwacher Lichtblick zu sein. Doch davon sollte man sich nicht täuschen lassen - hinter dem manchmal verräucherten ersten Raum gibt es noch einen zweiten. Doch auch der erste besitzt eine Sehenswürdigkeit - nein, nicht unbedingt die lustige Uhr über der Tür, wo zur vollen Stunde eine Eisenbahn im Kreis fährt, sondern einen alten Kachelofen, ein wahres Kunstwerk, auch im hinteren Raum findet sich noch so ein Stück. Und es gibt noch mehr Gründe, die Bahnhofsgaststätte Tessin zu empfehlen: das sehr gute, frisch zubereitete und sehr preiswerte Essen, und die freundliche Bedienung.
10/96
Update: Nach ein paar Jahren mit Schienenersatzverkehr ist die Strecke nun saniert und wird im Stundentakt bedient. Der Bahnhof Tessin ist nur noch Haltepunkt und sieht ansonsten recht betoniert und weiter trostlos aus. Der Bahnhofsflur (auch Zugang zur Gaststätte) verkommt vor sich hin. In der Gaststätte ist aber alles beim alten geblieben. Essen sehr gut und preiswert, Bedienung freundlich, und Einrichtung wie auch die Stammgäste im vorderen Raum. Sehr zu empfehlen, und wie gesagt: denen, denen es vorne zu rauh(chig) ist, sei der hintere Raum ans Herz gelegt.
1/01
Strecke 160
am Empfangsgeb&auuml;de rechts vorbei, und auf der Str. nach rechts (100m)
ab 10 Uhr
Rostocker (0.3 2,50 DM, 0.4 4,50 DM)
Es sieht so aus, wie es heißt. Ein Blockhaus eben, mit viel Holz innendrin. Dazu passend gibt es ein großes Holzfällersteak für 10,20 DM, und andere preiswerte Gerichte, vornehmlich, aber nicht nur Steaks. Der Inhaber hat den schönen italienischen Namen Carmesasca, redet aber sehr norddeutsch. Die Bierpreisgestaltung ist hochgradig nichtlinear, sprich kleinere Biere sind auch pro Mengeneinheit biilliger als große.
11/96
Strecke 181
vom Bahnhof in Richtung Ort, nach 50m links vor der Brücke.
Rostocker 0,3 3DM, 0,4 3,80DM 0,5 4,50DM
Zu DDR-Zeiten konnte man hier frischen Fisch erwerben, den man anderswo kaum kriegte. Frischen Fisch gibt es immer noch, wenn auch nur zum Essen und nicht zum selber zubereiten. Das Ganze ist nun ein Selbstbedienungsrestaurant (zum Sitzen), mit Bier vom Faß und diversen preiswerten und guten Fischgerichten von Brötchen bis hin zur Scholle und vieles andere mehr. Dazu ein netter Blick auf den alten Strom.1/01
Strecke 174
vom Bahnhof nach links in Richtung Ortsmitte, dort links gegenüber der Kirche (400m)
tgl. 11-14, 17-23
Lübzer (0,3l 2DM), Flens
Ein schönes, gepflegtes Dorf mit dazu passender, aber nicht zu teuren Gaststätte. Das Essen fängt bei Würstchen mit (hausgemachten) Kartoffelsalat an, hört aber da noch lange nicht auf. Einige Dekorationsgegenstände beziehen sich auf den Namen der Gaststätte; ein richtiges Storchennest findet sich gegenüber. Einziger Nachteil sind die schlechten Zugverbindungen, aber wenn man den letzten Zug verpaßt hat, kann man da auch übernachten.
kai 9/95
Strecke ex 168
vom Bahnhof ins Dorf rein, an der Straße rechts (100 m)
Westheimer (0.3 2 DM)
Westbier. Spielautomat statt Honeckerbild, und die Möbel waren vor 5 Jahren noch nicht so verschlissen. Sonst ist alles noch DDR. Kurz und gut: es lohnt sich. Nicht unbedingt wegen dieser Kneipe, aber eigentlich doch auch wegen ihr, ist es sehr schade um die Strecke von Velgast nach Tribsees. -Kai- 5/95
Strecke ex 154
300 m, vom Bf nach links und an der nächsten Ecke rechts
Di-Fr.10-21.30, Sa/So 11.-21.30, Mo Ruhetag
Lübzer
Nichts für einen, der dauernd auf die Uhr guckt, denn zum einen ist der Wirt sehr ruhig (man ist in Mecklenburg), zum anderen geht die Gaststättenuhr rückwärts, und zum dritten sind Essen und Bier trotzdem rechtzeitig da, und dazu noch sehr gut. Man kann sich durchaus da stärken, insbesondere am Wochenende, wenn die Bahnhofskneipe zu hat. Ob es die überhaupt noch gibt? Die Bahnlinie (eine der steilsten in Mecklenburg) hat leider ihre letzten Tage erlebt.
5/95
Zum Römer
vom Bahnhof nach links in Richtung Ort, im Dorf gleich vorne an der Hauptstr. (1km)
tgl.
Lübzer
Liegt an einer vielbefahrenen Bundesstr. Die parallel verlaufende Eisenbahnlinie ist dagegen nicht so wichtig, und man hat also die Station zum Fahrplanwechsel 1996 geschlossen. Die Gaststätte verbreitet von außen so eine Neubau-Raststä:ttenatmosphä:re; wirkt aber von innen, obwohl recht groß doch um einiges gemütlicher. Freundlicher Service und gute Hausmannskost.
Die Strecke gibt es noch, aber der Bahnhof Rom wurde am 2.6. geschlossen. 1996
6/96=
Mo 11-14, Di-Sa 11-14 19-22, So 10-22
Ratsherren (0.3 2.50)
Freundlicher Dorfgasthof. Das Essen ist dementsprechend gut und reichlich.
Fleischgerichte für 10-15, Bauernfrühstück wahlweise mit
2 oder 4 Eiern 7-8 DM.
Der Bahnhof ist schon seit ein paar Jahren zerstört, die Strecke wird
demnächst dichtgemacht.
4/96
Strecke ex 168
Vom Bahnhof die Strecke zurück, am Bahnübergang nach links am Busbf. vorbei (500 m). Vom Hp. Steintor in Richtung Stadt, nach 250 m nach links.
außer Mi 8-21, Fr/Sa länger
Rostocker
Vermutlich heißt es Bahnhofshotel, weil es etwa in der Mitte zwischen beiden Tribseer Stationen liegt. Ein altes, eigenartiges Haus mit Fachwerkresten. Man landet in einen finsteren Kneipenraum, der so aussieht, als sei dort 30 Jahre nichts gemacht wurde. Erst beim näheren Hinsehen entdeckt man die Schätze, ein uraltes Telefon, das selbstverständlich noch funktioniert, die Toilette auf dem Hof, durch den Vorraum der Küche zu erreichen. Irgendwann wird es romantisch. Das Essen ist natürlich preiswert. Langsam renoviert man, es werden auch Zimmer vermietet, jedoch nicht alle, denn einigen fehlen die Fenster.
5/95